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MEHR ZEIT

MEHR ZEIT - für Sie und Ihre Anliegen

Liebe Patienten,

Grundsätzlich möchte jeder von uns immer gerne wissen, was er wofür bekommt.

Sie gehen ja auch nicht in den Supermarkt, legen 10€ auf die Kasse und „lassen sich überraschen“ was ihnen dafür alles in ihre Einkaufstasche gepackt wird.

Viele unserer Leistungen finden Sie auf dieser homepage und im online Terminplaner, der in Arbeit ist, können Sie sich hoffentlich bald auch für die einzelnen Leistungen für ihreTermine aussuchen.

Die Krankenkassen bezahlen die Ärzt/innen aber leider nicht nach der Zeit, die sie ihrem Patienten widmen, ohne nur in geringem Ausmaß, sondern nach „Fallpauschalen“, dh ich bekomme das gleiche bezahlt, egal ob ich Sie zB nur abhöre, den Blutdruck messe und Sie mit einer adäquaten Änderung/Anpassung Ihrer Medikamente wieder verabschiede, oder ob ich Ihre mitgebrachten Blutdrucktabellen mit Ihnen durch bespreche, mit Ihnen gemeinsam überlege in welchen Situationen der Blutdruck besonders ansteigt und warum, und wie sie diese ev vermeiden, oder zumindest reduzieren könnten, wenn ich die Messungen mit Ihrem eigenen Gerät mit meinem vergleiche um ev Fehlmessungen zu entdecken und auch andere Risikofaktoren mit Ihnen anschaue und wie Sie diese vermeiden können…

Ich möchte mir erlauben Ihnen diesbezüglich einen kurzen Auszug aus dem Vertrag zwischen Ärzten und Krankenkasse an dieser Stelle zu zeigen:

Auszug aus der Honorarordnung der Krankenkasse, Stand März 2022:

– Ordination:

9,01€ (brutto)

darunter sind jene ärztlichen Leistungen zu verstehen, die für die Diagnose oder Therapie in der Ordinationsstätte des Arztes erbracht werden

– Ordination mit eingeschränktem Leistungsumfang:

3,48€ (brutto)

darunter sind jene Leistungen zu verstehen, die weder Ordination noch ärztliches Gespräch sind

z. B. Verordnungen, Überweisungen, Rezeptausstellungen

– ausführliche diagnostisch-therapeutische Aussprache:

13,38 € (brutto) hat zwischen 10 und 15 Minuten zu dauern und ist in höchstens 25 % der Behandlungsfälle pro Quartal verrechenbar.

dh. mit einem Viertel aller Patienten darf ich pro Quartal 10-15 Minuten reden, bzw bekomme ich Gespräche (mit 13,38€ brutto) bezahlt!

Alle die bei uns schon mal mit einem größeren Problem waren wissen aber auch, dass ich/wir uns dafür trotzdem Zeit nehmen, weil nach meiner Meinung das ausführliche ärztliche Gespräch nicht nur in einem Viertel aller Fälle notwendig ist, sondern wesentlich öfter.

Allerdings führt das auch im Kassenbetrieb, in dem die Termine im 10 Minutentakt vergeben werden, oft zu längeren Wartezeiten und zu einer steigenden Zahl von Wartenden.

In der Folge steigt die Ungeduld eben derer, die lange warten müssen, obwohl sie nur kurz nochmal vor der Gesundschreibung abgehört werden wollen, oder nur einen kurzen Rat benötigen. das stresst meine Assistentinnen, die dann wiederum spätestens nach 15 Minuten ins Behandlungszimmer kommen und darauf hinzuweisen, dass „es sich draussen schon staut….“, das lenkt mich in meiner Aufmerksamkeit ab, und bringt den oder die Patientin, die vielleicht gerade etwas Wichtiges mit mehr besprechen will, das erste Mal da ist und einen langen Leidensweg hinter sich hat und/oder verzweifelt ist, aus dem Konzept und gibt ihr/ihm das Gefühl, dass nicht genug Zeit für sie und ihr Anliegen ist.

Oft geht es auch gar nicht um den Patienten selbst, sondern einen Angehörigen, alte Eltern, oder Kinder die Probleme haben.

Natürlich könnte ich alle diese Menschen auch zu einem Psychotherapeuten ,  Psychologen oder Facharzt oder Wahlarzt mit mehr Zeit weiterschicken, -manchmal ist das auch notwendig!-dafür bekomme ich übrigens das gleiche bezahlt-, nur dass sie dann bei oben Genannten, meist wesentlich mehr zahlen müssen.

Abgesehen davon, dass Sie mir Vertrauen, -was mich übrigens sehr freut! -und ich als Hausärztin oft auch die Vorgeschichte bzw Famileingeschichte schon kenne und das Gesamtbild in das die aktuelle Problematik eingebettet ist sehe und kenne, macht es mich auch selbst glücklich, wenn ich das Gefühl habe, den Betroffenen wirklich weitergeholfen zu haben, neue Perspektiven eröffnet zu haben und nicht nur fertige Lösungen per Rezept anbieten zu können….

und doch führt das in der Kassenordination immer wieder zu Stress und Wartezeiten.

Bisher hatte ich keine zeitlichen Resourcen den häufigen Anfragen und Wünschen nach ungestörten wartezeitenfreien längeren Gesprächen

auch im Rahmen einer Privatordination nachzukommen, ohne dabei selbst meine eigenen Grenzen zu missachten.

Aber durch die Verstärkung unseres Teams mit Frau Dr. Schlinke und einer neuen jungen Kollegin, die uns nach Abschluß ihrer Turnusausbildung ab Mai auch noch unterstützen wird, sehe ich nun endlich die Möglichkeit, bei Bedarf und Wunsch außerhalb der regulären Ordination auch zusätzliche Zeiten anzubieten, in denen ich ungestört allen denen zuhören kann, die mehr Zeit brauchen als der Kassenbetreib zulässt,

Krankengeschichten und Befunde ohne Zeitdruck durchschauen besprechen kann, usw…

Aber natürlich wollen Sie auch hier nicht die Katze im Sack kaufen

;-), deswegen zu meiner Vorgeschichte ein paar Worte:

Abgesehen davon dass ich seit über 25 Jahren als Ärztin arbeite und seit 2008 in der Ordination Erfahrungen sammeln durfte, hatte ich davor eine Ausbildung samt Gewerbeschein als systemische Lebens und Sozailberaterin und eine Ausbildung in psychosozialer Medizin, eine in psychosomatischer Medizin und schließlich den Masterlehrgang in psychotherapeutischer Medizin an der Donauuniversität in Krems gemacht.

In Krems habe ich später auch noch einen Lehrgang in Psychotraumatologie und Krisenintervention abgeschlossen und war danach Mitglied im psychosozialen Akutteam Niederösterreich.

Außerdem habe ich Mütter und Elternseminare und Gruppen geleitet und war als leitende Ärztin in zwei Mütterberatungsstellen in Mödling und Baden tätig, bzw habe diese aufgebaut.

All das habe ich dem Traum untergeordnet, als Hausärztin dieses Wissen mit der praktischen Medizin zu verbinden.

Nun komme ich aber immer mehr an einen Punkt, an dem ich mir wünsche für alle diese meist gesprächsbasierten Therapien mehr Zeit zu haben, und auch erkrennen muss, dass sich das in einer Kassenordination nur mit vielen Kompromissen und Stress für viele andere umsetzen lässt.

Daher biete ich ab sofort allen auch private Termine an, die gerne ungestört mit ein bisschen mehr Zeit ihre gesundheitlichen oder psychischen Themen besprechen wollen.

Ich denke, dass eine halbe Stunde Zeit dafür in den meisten Fällen reicht, und  in diesem zeitlichen Rahmen auch 60€ ein Preis ist, den sich die meisten leisten können. Wenn Sie mehr Zeit benötigen, lassen Sie es uns vorher besprechen.

Termine dafür können Sie ganz normal bei meiner Assitentin zu Ordinationszeiten vereinbaren, und zusätzlich an allen Wochentagen (außer Donnerstag) von 13-14 Uhr falls sie Ihnen nichts Passendes anbieten kann, rufe ich Sie zurück und wir können direkt einen Termin vereinbaren.

Ich freue mich schon auf gemeinsame Zeit in diesem neuen Rahmen

Ihre Monika Stark